17. Juni 2026:
Biontech schließt den Curevac-Standort Tübingen, rund 750 Stellen sind bedroht. Der Bund hat 300 Millionen Euro investiert und fast alles verloren.

Düsseldorf/Tübingen – Es war eine Wette auf die Zukunft. Als sich Curevac in den frühen Monaten der Corona-Pandemie als aussichtsreicher Kandidat für einen mRNA-Impfstoff positionierte, stieg der deutsche Staat groß ein. Über die staatseigene Förderbank KfW beteiligte sich der Bund mit 300 Millionen Euro und erhielt dafür zunächst rund 23 Prozent der Anteile am Tübinger Biotechunternehmen. Doch das Rennen gewann nicht Curevac, sondern Biontech aus Mainz. Weitere Finanzierungsrunden drückten den Bundesanteil schrittweise auf rund 13 Prozent. Dann übernahm Biontech Ende 2025 den Rivalen für rund eine Milliarde Euro. 

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https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/curevac-und-biontech-wie-der-impfstoff-traum-der-merkel-%C3%A4ra-endet/ar-AA25Ri0W