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Firma des Monats: AKABO GmbH

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark und dem nahen Umfeld. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin, der Mediagnost GmbH, CeGaT GmbH, HB Technologies AG, Novis GmbH, GlobalFlow GmbH, JOMATIK GmbH und der CaveoMed GmbH stellen wir stellen Ihnen heute die AKABO GmbH vor:

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Beratung und Prozess-Entwicklung zu allen Fragen rund um das Thema Oberflächen-Haftung in der Oberflächen- und Klebe-Technologie sind die Domäne der AKABO GmbH im Tübinger Technologiezentrum.

Mit zwei Jahren seit der Gründung 2014 ist die AKABO zwar noch eine junge Firma, doch der Gründer und Geschäftsführer Friedrich Auer-Kanellopoulos verfügt über langjährige Erfahrung in der Oberflächen-Technik, speziell in der Entwicklung von Antihaft-Schichten und deren Überführung in die Produktion.

Sowohl die Antihaft-Schicht auf dem Glasteller des Klassikers des modernen Armaturendesigns, der HANSAMURANO®, als auch die Beschichtung auf TransferJacket Plus Bogenumführzylindern in Offset-Druckmaschinen des Weltmarktführers Heidelberger Druckmaschinen (in Produktion seit 2004 bis heute), sind seine Entwicklungen.

Auf der Basis dieses Know-hows hat AKABO eine neuartige Antihaft-Oberfläche entwickelt und unter dem Markennamen CleanVelvet europaweit geschützt.

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Der Name der Oberfläche ist Programm: Zur dauerhaften Sauberkeit dieser Oberfläche gesellt sich eine faszinierend samtartige Haptik. Sie ist abweisend gegen polare und unpolare Medien und somit auch gegen Schmutz, Fingerabdrücke und Graffiti. Anwendbar ist CleanVelvet auf allen gängigen Gebrauchs- und Edel-Metallen, auf mineralischen Untergründen (Glas, Keramik, Naturstein) sowie auf zahlreichen Kunststoffen und Hölzern.

Das Beispiel unten zeigt deutlich den Anti-Graffiti-Effekt von CleanVelvet auf Edelstahl, links unbehandelt, rechts mit CleanVelvet Oberfläche:

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Als besonderes Feature ist CleanVelvet nun zusätzlich mit antibakteriellem Effekt verfügbar, was den Nutzen der Oberfläche in Medizin- und Pflege-Anwendungen sowie im öffentlichen Bereich nochmals deutlich steigert.

Im Laborversuch zeigte eine derart ausgerüstete Oberfläche eine Reduktion von MRSA-Keimen um über 99,99% (Prüfung nach JIS Z 2801).

Parallel zu dekorativen und funktionalen Oberflächen bietet AKABO das gleiche Leistungsspektrum – Beratung und Prozess-Entwicklung, begleitet von der praktischen Erprobung – auch im Bereich Klebe-Technologie an.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter: www.akabo.de

Text: Dr. Friedrich Auer-Kanellopoulos

Firma des Monats: CaveoMed GmbH

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark und nahen Umfeld. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin, der Mediagnost GmbH, der CeGaT GmbH, der HB Technologies AG, der Novis GmbH, der GlobalFlow GmbH und der JOMATIK GmbH stellen wir stellen Ihnen heute die CaveoMed GmbH vor:

CaveoMed-Logo

Die CaveoMed GmbH aus Tübingen hat ein neuartiges Gefäßverschlusssystem entwickelt, das die Risiken für Patienten verringert z.B. bei minimal invasiven Operationen. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und hat seinen Sitz im Technologiezentrum Tübingen.

Minimal invasive Eingriffe in der Gefäßmedizin reduzieren die Risiken für die Patienten erheblich, da die Operationen ohne großen chirurgischen Schnitt und vor allem ohne Öffnen des Brustkorbes durchgeführt werden können. Für Herzkatheter-Untersuchungen werden kleine, flexible Kanülen in die Leistenarterie eingeführt. Das Punktionsloch muss nach dem Eingriff jedoch sorgfältig mit einem Druckverband geschlossen werden, weil das Blutgefäß im Wortsinne „unter Druck“ steht. Typische Komplikationen nach Kathetereingriffen sind daher Blutungen, wenn beispielsweise – vor allem bei übergewichtigen Patienten – der Druckverband verrutscht.

Denn dann kommt es meist zu großen Blutergüssen, die dem Patienten erhebliche Schmerzen bereiten. Das neue Gefäßverschlusssystem CaveoVasc verschließt nach dem Eingriff die Punktionsstelle. Ein Ballon fixiert das Gerät im Unterhautfettgewebe des Patienten, ein zweiter Ballon drückt direkt auf die Punktionsstelle, damit die körpereigene Gerinnung die Punktionsstelle versiegelt. Das Ballonprinzip funktioniert sogar bei stark übergewichtigen Patienten.

CaveoMed-Ballonprinzip

Weniger Risiko für die Patienten und Arbeitserleichterung für die Ärzte:

Der Prototyp, den CaveoMed bei Contract Medical International CMI in Dresden entwickeln ließ, überzeugt bereits viele Kollegen. Darüber hinaus hat CaveoMed ein entscheidendes Problem der Lyse-Therapie bei Schlaganfällen oder Gefäßverschlüssen gelöst: Bei dieser Methode lösen Medikamente zwar das Blutgerinnsel auf, dafür können aber Blutungen an der Punktionsstelle neu entstehen. CaveoVasc schützt die Punktionsstelle während der Lyse-Therapie.

In diesem Segment hat CaveoVasc ein Alleinstellungsmerkmal.

Für Ende 2015 ist die Zulassungsstudie an einem großen deutschen Gefäßzentrum geplant und der Verkaufsstart wird für Mitte 2016 erwartet.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter: www.caveomed.com

Text: Prof. Dr. med. Albertus Scheule

Firma des Monats: JOMATIK GmbH

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark und nahen Umfeld. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin, der Mediagnost GmbH, der CeGaT GmbH, der HB Technologies AG, der Novis GmbH und der GlobalFlow GmbH stellen wir Ihnen heute die JOMATIK GmbH vor:

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Die JOMATIK GmbH wurde 2014 gegründet und ist ein dynamisches Technologie-Unternehmen, das innovative Wege im Bereich des 3D-Drucks beschreitet. JOMATIK hat sich im Tübinger Technologiezentrum angesiedelt.

Das Ziel der JOMATIK GmbH ist die Entwicklung und Produktion branchenübergreifender, direkt einsatzfähiger Endprodukte, die in der Industrie zum Einsatz kommen. Dazu werden neuartige additive Fertigungstechnologien und Produktionsverfahren verwendet. Unsere Produkte bestehen aus dem Kunststoff Polyamid und werden mit der Fertigungstechnologie Selektives Lasersintern (SLS) hergestellt.

Das Leistungsspektrum der JOMATIK GmbH:
Wir konzipieren innovative Produktionslösungen nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden und lassen diese Entwicklungen auf unseren eigenen Anlagen Realität werden.

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Gehäuse eines Modellhelikopters
(Quelle: Mikado Model Helicopters)
Schwimmer für Wasserstandsanzeige
(Quelle: eos, 3T RPD)

Unser Service umfasst die komplette Prozesstechnik – vom Design des Bauteils über die eigene Fertigung, die Abstimmung weiterer Verarbeitungsschritte bis hin zur Auslieferung.

Kundenvorteile durch JOMATIK:

Die Integration des Kunden in die Wertschöpfungskette der JOMATIK GmbH ist ein  wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodelles. Schlanke und effektive interne Prozesse führen zu einer hohen Prozess- und Produktionssicherheit sowie kurzfristigen Lieferterminen.

Durch unsere Struktur bieten und garantieren wir unseren Kunden einen konstant hohen Qualitätsstandard. Kooperationen und eine enge Zusammenarbeit mit renommierten Hochschulen stellen sicher, dass die erzeugten Endprodukte jederzeit „Up to Date“ sind. Die individuell auf die Unternehmensbedürfnisse abgestimmten Produktionszyklen reduzieren den Lagerbestand unserer Kunden und die damit einhergehenden Lagerkosten.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter: http://jomatik.eu/

Text: Manuel Müllner

Firma des Monats: GlobalFlow GmbH

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung, der Mediagnost GmbH, der CeGaT GmbH, der HB Technologies AG und der Novis GmbH stellen wir Ihnen heute die GlobalFlow GmbH vor:

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Mehrwert für die Unternehmen und die Umwelt

Die GlobalFlow GmbH wurde im Juni 2012 aus der Hochschule Reutlingen gegründet und hat 2013 beim Baden-Württembergischen Gründerpreis den zweiten Platz in der Kategorie „Existenzgründer“ gewonnen. Seinen Sitz hat das Unternehmen im Reutlinger Gewerbepark.

Ressourcenverknappung, hohe Entsorgungskosten und komplizierte Gesetze gehören zum Alltag deutscher Unternehmen. Angesichts dieser Tatsachen entstand das Geschäftskonzept der beiden Geschäftsführerinnen Nadine Antic und Seda Erkus.

GlobalFlow versteht sich als Ingenieurdienstleister für das Abfall- und Wertstoffmanagement von Unternehmen. Dabei betrachtet GlobalFlow die Unternehmensprozesse ganzheitlich, von der Produktentwicklung über die Beschaffung bis hin zur Entsorgung. Die Optimierungspotentiale werden bereits vom Prozessbeginn an identifiziert, um Abfälle idealerweise gar nicht erst entstehen zu lassen.

GlobalFlow berät Unternehmen und Einrichtungen über alle Branchen hinweg. Die Kunden erhalten einen umfassenden Überblick im sich rasant verändernden Entsorgungsmarkt und dem weitverzweigten Umweltrecht. Dadurch werden auf Kundenseite Mitarbeiter entlastet und Einsparungen zügig und nachhaltig realisiert.

Doch nicht nur die betriebliche Entsorgungssituation steht im Blickpunkt, sondern auch der komplette Materialstrom. Die Einhaltung ökologischer, ökonomischer und sozialer Standards ist für GlobalFlow ebenso selbstverständlich wie eine unabhängige und faire Beratung.

Kunden aus so unterschiedlichen Branchen wie Anlagen- und Maschinenbau, Krankenhaus und Medizintechnik profitieren gleichermaßen vom umfassenden Knowhow. Das Team besteht ausschließlich aus kompetenten Umwelt- und Wirtschaftsingenieuren mit Zusatzqualifikationen im Bereich Abfall, Gewässer – und Immissionsschutz sowie Umweltmanagement.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.global-flow.de/

Firmenportrait: http://www.youtube.com

Text: Nadine Antic, GlobalFlow GmbH

Firma des Monats: Novis GmbH

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung, der Mediagnost GmbH, der CeGaT GmbH und der HB Technologies AG stellen wir Ihnen heute die Novis GmbH vor:

Die Novis GmbH wurde 2002 als Tochter der ILTIS GmbH in Rottenburg gegründet und ist 2009 in das Technologiezentrum Tübingen eingezogen. Novis ist fokussiert auf Strom aus Biomasse in Europa, Afrika und Asien.

Biomasse findet sich überall: Hausmüll, Kakaoschalen, Erdnussschalen, Bananenstämme, Stroh (!), Zuckerrohrabfälle um nur einige zu nennen. Und überall, wo es Biomasse gibt, wird auch Strom gebraucht – und der ist häufig nicht vorhanden. In diesen Fällen ist Novis mit Strom zu Biomasse-Anlagen gefragt. 25 internationale Mitarbeiter arbeiten im Technologiezentrum Tübingen und den Tochterfirmen in Afrika. Die meisten Projekte wurden im Senegal, in Benin und der Elfenbeinküste realisiert, einige davon auch mit Entwicklungshilfegeldern.

(© Bildnachweis: Novis GmbH)

Erfolgreiche Entwicklungshilfe braucht eine wirtschaftliche Ausrichtung. Diese Erkenntnis wird mittlerweile auch vom BMZ, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, offensiv vertreten. Novis war lange Zeit der Vorreiter dieses Gedankens.

Dies gilt in besonderem Maße für die ländliche Elektrifizierung: Strom dorthin zu bringen, wo bislang Petroleumlampen die hellste Beleuchtung waren. Denn Erfahrung und Fachkräfte vor Ort machen es Novis möglich, umweltfreundliche und effiziente Anlagen für Strom aus (Abfall) Biomasse zu installieren. Parallel dazu wird sehr viel Wert auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Diese hängt wesentlich von der Wertschöpfung vor Ort ab. Dafür müssen Menschen vor Ort kleine Unternehmen gründen, die mit Strom arbeiten, die wiederum für Arbeitsplätze und Einkommen vor Ort sorgen – eben für die Wertschöpfung. Dies setzt gründliche Schulung der Mitarbeiter und der Menschen in den ländlichen Regionen voraus. Nur wenn beides erfüllt ist, wird ländliche Elektrifizierung erfolgreich.

Novis liefert die gesamte Technologie und baut sie auf. Jedoch nur solche Anlagen, die nachhaltig = wirtschaftlich funktionieren. In Afrika sind wir schon Marktführer für Strom aus Biomasse.

Mit unserem Engagement haben wir das Ziel 100 Millionen Menschen in Afrika mit Strom und Bildung zu versorgen. Und: Spaß machen muss die Arbeit auch! Deshalb gehen wir gerne in Länder, die eine spannende Geschichte und interessante Menschen bieten.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.novis.com

Text: Dr. Thomas Helle, Novis GmbH

HB Technologies AG – vormals Hölle & Hüttner AG

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung, der Mediagnost GmbH und der CeGaT GmbH stellen wir Ihnen heute die HB Technologies AG, vormals Hölle & Hüttner AG, vor:

Die HB Technologies AG – vormals Hölle & Hüttner AG – wurde 1992 in Tübingen gegründet und hat Ende 2011 seinen Stammsitz in die direkte Nachbarschaft des Biotechnologiezentrums in Tübingen verlegt. Als Dienstleister für Beratung und Entwicklung von technischen Software- und Hardwarelösungen feiert das Unternehmen in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum.

Als Dienstleister in den Bereichen Life Science und Engineering Solutions (Automotive & Maschinenbau) pflegt die HB Technologies AG seit über 20 Jahren eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung zu zufriedenen Kunden. Sie entwickelt individuelle Softwarelösungen ausgehend von ganz persönlichen Fragestellungen. Mit hoch qualifizierten Mitarbeitern wird – auf Augenhöhe – die aktuelle Situation erörtert, Abläufe und Prozesse genau betrachtet und Lösungsstrategien entwickelt.

In einem sehr speziellen Markt verfügt die HB Technologies über ein gebündeltes Fachwissen, das in kundenspezifische Beratungen und technische Softwarelösungen mündet. Aus den anfangs drei sind mittlerweile 30 fest angestellte Mitarbeiter geworden. Mit dem Erfahrungsschatz aus über 400 Projekten in den Bereichen Life Science und Engineering Solutions sowie aktiver Mitarbeit in mehreren von Land und Bund unterstützten Forschungsvorhaben werden Kompetenzen und Leistungen kontinuierlich weiter ausgebaut.

Zukünftig möchte sich die HB Technologies AG noch stärker als Anbieter ganzheitlicher Lösungskonzepte und Produkte für die Life Science und Elektronik-Branche präsentieren und auch gesehen werden. Deshalb ist man in der jüngeren Vergangenheit wichtige Kooperationen mit Firmen eingegangen, die das Hardware Know-how in die Projekte mit einbringen werden. Man ist stolz mit der Konrad GmbH und BOSCH Lab Systems Partner gefunden zu haben, die bereit sind ihre Produkte mit der HB Software-Expertise zu kombinieren und gemeinsam Aufgaben vorantreiben wollen.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.h-net.com

Text: Joachim Zühlke, HB Technologies AG

CeGaT

In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung und der Mediagnost GmbH stellen wir Ihnen heute die CeGaT GmbH vor:

Die CeGaT wurde 2009 in Tübingen gegründet und hat ihren Sitz im Biotechnologiezentrum Tübingen. Sie ist Dienstleister für die Hochdurchsatz-Sequenzierung in der Diagnostik.

Die Dienstleistungen der CeGaT umfassen die Sequenzierung von DNA und RNA von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Die Sequenzierung erfolgt mit modernsten Hochdurchsatz-Technologien, wobei sowohl die „klassische“ Sanger-Sequenzierung als auch die moderne Next-Generation-Sequenzierung SOLiD Technologie eingesetzt wird.

Darüber hinaus bietet die CeGaT im Rahmen der DNA-Diagnostik die Sequenzierung und Interpretation beim Menschen als krankheitsverursachend bekannte Gene an. Schwerpunkte sind seltene Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Epilepsien, neuromuskuläre Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und erbliche Augenerkrankungen. Bei vielen klinisch diagnostizierten, genetischen Krankheiten wird die ursächliche Gen-Veränderung nicht gefunden, da im Rahmen der klassischen „Gen für Gen“-Sequenzierung meist nur wenige Gene untersucht werden.

Deshalb hat die CeGaT in Zusammenarbeit mit klinischen Partnern Diagnostik-Panels entwickelt, mit denen sämtliche für eine Krankheit in Betracht kommenden Gene gleichzeitig auf dem SOLiD Sequenziersystem sequenziert und ausgewertet werden.

Diese gleichzeitige Sequenzierung ist wesentlich schneller möglich – innerhalb von Tagen und nicht wie bisher Monaten oder gar Jahren – und wesentlich kostengünstiger als die Einzel-Gen-Sequenzierung der für die jeweilige Krankheit in Betracht kommenden Gene. Momentan bietet die CeGaT Diagnostik-Panels für folgende Erkrankungen an: Demenz und ALS, Parkinson, Dystonie, Epilepsie, Stoffwechsel, neuromuskuläre Erkrankungen und erbliche Augenerkrankungen.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.cegat.de

Text: Dr. Dr. Saskia Biskup, CeGaT GmbH

Mediagnost GmbH

In dieser Rubrik stellen wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark vor. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung stellen wir Ihnen die Mediagnost GmbH vor:

Die Mediagnost Gesellschaft für Forschung und Herstellung von Diagnostika GmbH wurde 1985 in Tübingen gegründet und hat seit 2000 ihren Sitz im Technologiepark Tübingen-Reutlingen.

Die Produktion und Entwicklung neuer Diagnostika erfolgt nach den strengen Qualitätsanforderungen für medizinische Produkte nach ISO 13485 und ISO 9001. Die Produkte werden in Reutlingen hergestellt und weltweit vertrieben.

Seit ihrer Gründung ist die Geschäftsphilosophie der Mediagnost, Forschung und Produktion unter einem Dach zu vereinen und den Technologietransfer von der wissenschaftlichen Front hin zum Kunden zu verwirklichen. Mediagnost entwickelt Testsysteme zur Detektion bestimmter Marker in den Bereichen Infektiologie und Endokrinologie.

Der Schwerpunkt im Bereich Infektiologie ist die Produktion von gereinigtem und konzentriertem Hepatitis A Virusantigen aus der Zellkultur, sowie die Gewinnung und Herstellung monoklonaler Antikörper. Die Testsysteme im Bereich Endokrinologie detektieren u.a. Insulin-like-Growth Factors und ihre Bindungsproteine, sowie Marker im Bereich Energiestoffwechsel, Adipositas oder Diabetes.

Die Teilnahme an ZIM-Programmen, gefördert durch das BMWi, führte zur erfolgreichen Erweiterung des Firmenportfolios in den Bereich Neurologie. Seit Ende 2010 forscht die Mediagnost im Verbundprojekt VirCelChip des MicroTec Südwest Spitzenclusters, gefördert vom BMBF, an der Entwicklung neuer hochsensitiver Dielektrophorese-basierter Testsysteme.

Das Arbeiten an Forschungsprojekten zur Entwicklung von Diagnostika mit höherer Effizienz und Sensibilität durch modernste Techniken sieht Mediagnost als eine wichtige Aufgabe, um ihren Kunden weiterhin optimale Lösungen zu bieten.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter:

http://www.mediagnost.de

Text: Dr. Andrea Normann, Mediagnost GmbH


Deutsches Institut für Katastrophenmedizin

In dieser Rubrik stellen wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark vor. Den Anfang macht das Deutsche Institut für Katastrophenmedizin, eine Ausgründung der Universität Tübingen.

„Unsere Mission ist es, weltweit die medizinische Hilfe für Menschen in Not zu verbessern.“

Forschung, Lehre und Praxis der Katastrophenmedizin innerhalb einer Institution zu vereinen und sie zu verbessern – dies ist das Ziel des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 dient das Institut als Schaltstelle zwischen universitärer Lehre und Forschung, Bundesbehörden, Organisationen des Rettungsdienstes und anderen Vertretern des Gesundheitswesens.

Was ist überhaupt Katastrophenmedizin?

Die Katastrophenmedizin ist immer dann gefordert, wenn die vorhandenen Ressourcen für eine umfassende medizinische Notfallversorgung nicht ausreichen. Dies kann z.B. ein schwerer Verkehrsunfall in Deutschland mit vielen Verletzten sein, bei dem sich ein Notarzt entscheiden muss, welcher Schwerverletzte zuerst behandelt wird. International ist die Katastrophenmedizin z.B. bei Erdbeben gefordert – auch hier steht dann häufig für eine sehr große Anzahl an Verletzen nur ein kleines ärztliches Team zur Verfügung.

Seit Anfang dieses Jahres ergänzt die neu gegründete Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin die Arbeit im internationalen humanitären Bereich und im nationalen non-profit Sektor. Sie engagiert sich weltweit, um Menschen in Not zu unterstützen. Dazu entsenden wir bereits seit vielen Jahren Teams (bestehend aus Ärzten und medizinischem Fachpersonal) die sich um die medizinische Versorgung von Menschen in Katastrophengebieten kümmern. Wir arbeiten mit einem Netzwerk von nationalen und internationalen Partnern aus verschiedenen Bereichen zusammen um den Bedürfnissen von Katastrophenbetroffenen gerecht zu werden. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der medizinischen Soforthilfe.

Neben der Soforthilfe sind wir in ausgewählten Fällen zudem auch in der Phase des Wiederaufbaus nach Katastrophen aktiv, wie beispielsweise in Haiti.

http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/projektefreiwillige/projekte-fur-haiti-2010/

Aktuell engagieren wir uns in Kooperation mit unserer Partnerorganisation humedica in Pakistan.

http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/aktuelles/flutkatastrophe-pakistan/


Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.disaster-medicine.de/index.php?site=6
http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/aktuelles/
http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/aktuelles/pressespiege/

Text: Tanja Granzow, Deutsches Institut für Katastrophenmedizin