CeGaT
In dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung und der Mediagnost GmbH stellen wir Ihnen heute die CeGaT GmbH vor:

Die CeGaT wurde 2009 in Tübingen gegründet und hat ihren Sitz im Biotechnologiezentrum Tübingen. Sie ist Dienstleister für die Hochdurchsatz-Sequenzierung in der Diagnostik.
Die Dienstleistungen der CeGaT umfassen die Sequenzierung von DNA und RNA von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Die Sequenzierung erfolgt mit modernsten Hochdurchsatz-Technologien, wobei sowohl die „klassische“ Sanger-Sequenzierung als auch die moderne Next-Generation-Sequenzierung SOLiD Technologie eingesetzt wird.
Darüber hinaus bietet die CeGaT im Rahmen der DNA-Diagnostik die Sequenzierung und Interpretation beim Menschen als krankheitsverursachend bekannte Gene an. Schwerpunkte sind seltene Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Epilepsien, neuromuskuläre Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und erbliche Augenerkrankungen. Bei vielen klinisch diagnostizierten, genetischen Krankheiten wird die ursächliche Gen-Veränderung nicht gefunden, da im Rahmen der klassischen “Gen für Gen”-Sequenzierung meist nur wenige Gene untersucht werden.
Deshalb hat die CeGaT in Zusammenarbeit mit klinischen Partnern Diagnostik-Panels entwickelt, mit denen sämtliche für eine Krankheit in Betracht kommenden Gene gleichzeitig auf dem SOLiD Sequenziersystem sequenziert und ausgewertet werden.
Diese gleichzeitige Sequenzierung ist wesentlich schneller möglich - innerhalb von Tagen und nicht wie bisher Monaten oder gar Jahren - und wesentlich kostengünstiger als die Einzel-Gen-Sequenzierung der für die jeweilige Krankheit in Betracht kommenden Gene. Momentan bietet die CeGaT Diagnostik-Panels für folgende Erkrankungen an: Demenz und ALS, Parkinson, Dystonie, Epilepsie, Stoffwechsel, neuromuskuläre Erkrankungen und erbliche Augenerkrankungen.
Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.cegat.de
Text: Dr. Dr. Saskia Biskup, CeGaT GmbH
Mediagnost GmbHIn dieser Rubrik stellen wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark vor. Nach dem Deutschen Institut für Katastrophenmedizin und seiner Stiftung stellen wir Ihnen die Mediagnost GmbH vor:


Die Mediagnost Gesellschaft für Forschung und Herstellung von Diagnostika GmbH wurde 1985 in Tübingen gegründet und hat seit 2000 ihren Sitz im Technologiepark Tübingen-Reutlingen.
Die Produktion und Entwicklung neuer Diagnostika erfolgt nach den strengen Qualitätsanforderungen für medizinische Produkte nach ISO 13485 und ISO 9001. Die Produkte werden in Reutlingen hergestellt und weltweit vertrieben.
Seit ihrer Gründung ist die Geschäftsphilosophie der Mediagnost, Forschung und Produktion unter einem Dach zu vereinen und den Technologietransfer von der wissenschaftlichen Front hin zum Kunden zu verwirklichen. Mediagnost entwickelt Testsysteme zur Detektion bestimmter Marker in den Bereichen Infektiologie und Endokrinologie.
Der Schwerpunkt im Bereich Infektiologie ist die Produktion von gereinigtem und konzentriertem Hepatitis A Virusantigen aus der Zellkultur, sowie die Gewinnung und Herstellung monoklonaler Antikörper. Die Testsysteme im Bereich Endokrinologie detektieren u.a. Insulin-like-Growth Factors und ihre Bindungsproteine, sowie Marker im Bereich Energiestoffwechsel, Adipositas oder Diabetes.
Die Teilnahme an ZIM-Programmen, gefördert durch das BMWi, führte zur erfolgreichen Erweiterung des Firmenportfolios in den Bereich Neurologie. Seit Ende 2010 forscht die Mediagnost im Verbundprojekt VirCelChip des MicroTec Südwest Spitzenclusters, gefördert vom BMBF, an der Entwicklung neuer hochsensitiver Dielektrophorese-basierter Testsysteme.
Das Arbeiten an Forschungsprojekten zur Entwicklung von Diagnostika mit höherer Effizienz und Sensibilität durch modernste Techniken sieht Mediagnost als eine wichtige Aufgabe, um ihren Kunden weiterhin optimale Lösungen zu bieten.
Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter:
Text: Dr. Andrea Normann, Mediagnost GmbH
In dieser Rubrik stellen wir jeden Monat eine Firma aus unserem Technologiepark vor. Den Anfang macht das Deutsche Institut für Katastrophenmedizin, eine Ausgründung der Universität Tübingen.
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„Unsere Mission ist es, weltweit die medizinische Hilfe für Menschen in Not zu verbessern.“
Forschung, Lehre und Praxis der Katastrophenmedizin innerhalb einer Institution zu vereinen und sie zu verbessern – dies ist das Ziel des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 dient das Institut als Schaltstelle zwischen universitärer Lehre und Forschung, Bundesbehörden, Organisationen des Rettungsdienstes und anderen Vertretern des Gesundheitswesens.
Was ist überhaupt Katastrophenmedizin?
Die Katastrophenmedizin ist immer dann gefordert, wenn die vorhandenen Ressourcen für eine umfassende medizinische Notfallversorgung nicht ausreichen. Dies kann z.B. ein schwerer Verkehrsunfall in Deutschland mit vielen Verletzten sein, bei dem sich ein Notarzt entscheiden muss, welcher Schwerverletzte zuerst behandelt wird. International ist die Katastrophenmedizin z.B. bei Erdbeben gefordert – auch hier steht dann häufig für eine sehr große Anzahl an Verletzen nur ein kleines ärztliches Team zur Verfügung.
Seit Anfang dieses Jahres ergänzt die neu gegründete Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin die Arbeit im internationalen humanitären Bereich und im nationalen non-profit Sektor. Sie engagiert sich weltweit, um Menschen in Not zu unterstützen. Dazu entsenden wir bereits seit vielen Jahren Teams (bestehend aus Ärzten und medizinischem Fachpersonal) die sich um die medizinische Versorgung von Menschen in Katastrophengebieten kümmern. Wir arbeiten mit einem Netzwerk von nationalen und internationalen Partnern aus verschiedenen Bereichen zusammen um den Bedürfnissen von Katastrophenbetroffenen gerecht zu werden. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der medizinischen Soforthilfe.
Neben der Soforthilfe sind wir in ausgewählten Fällen zudem auch in der Phase des Wiederaufbaus nach Katastrophen aktiv, wie beispielsweise in Haiti.
http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/projektefreiwillige/projekte-fur-haiti-2010/
Aktuell engagieren wir uns in Kooperation mit unserer Partnerorganisation humedica in Pakistan.
http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/aktuelles/flutkatastrophe-pakistan/
Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie unter:
http://www.disaster-medicine.de/index.php?site=6
http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/aktuelles/
http://www.stiftung-katastrophenmedizin.de/aktuelles/pressespiege/
Text: Tanja Granzow, Deutsches Institut für Katastrophenmedizin